Donnerstag Abend nur noch mit Eintritt ins Museum!
Berlin ist arm. Und diese Armut zieht nun ihre Kreise. So ganz genau weiß man nie, wen es dabei treffen wird. Wenn es dann mal wieder passiert, mit den spürbaren Konsequenzen der Armut, ist es trotzdem erschreckend. Das Prinzip des freien Eintritt von Dauerausstellungen der Berliner Museen wurde nun von den Berliner Sparzwängen erfasst. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich das finden soll. Dass ich mittlerweile alle staatlichen Museen besuchen konnte, liegt sicherlich auch mit an meinen schönen Donnerstagabenden, in den ich mich durch die Dauerausstellungen von Berlin gewusselt habe. Legendär dabei die, eigentliche langweilige Ausstellung der alten Gemäldegalerie welche aber über das mit Abstand beste Raumklima der Berliner Museen verfügt. Ich bin dort Abends im Sommer sehr gern gewesen und habe dabei einfach nur wasserbefeuchte, kühle Gemäldeluft eingeatmete. Fünf Euro für Gemäldeluft zu bezahlen, scheint mir aber ein bisschen zu viel. Und während ich über meine Luxus-Atemprobleme nachdenke gibt es natürlich deprimierende Konsequenzen, die sich aus dem Wegfall des freien Eintritts ergeben. Mindestens 20 Euro bezahlt eine Familie mit zwei Erwachsenen und Kindern unter 14 Jahren. Das ist viel Geld! Ich finde nicht das sich Museumsbesuche nur auf Schulausflüge beschränken sollten, wo der Eintritt für die Kinder meist frei ist. Mit den Eltern gemeinsam Kultur erfahren und sich dazu auszutauschen, das ist ein wichtige Erfahrung für Kinder. Da entsteht Muse und Zeit. Museen sind langsame Orte und Familien, deren Alltag meist von Hektik geprägt ist brauchen solche Zeitstop-Plätze wie Ausstellungen.
Da lobe ich mir London, alle Daueraustellung der großen staatlichen Museen sind frei und zwar jeden Tag. Ob Berlin das irgendwann auch schaffen wird? Was meint ihr?
Berlin ist arm. Und diese Armut zieht nun ihre Kreise. So ganz genau weiß man nie, wen es dabei treffen wird. Wenn es dann mal wieder passiert, mit den spürbaren Konsequenzen der Armut, ist es trotzdem erschreckend. Das Prinzip des freien Eintritt von Dauerausstellungen der Berliner Museen wurde nun von den Berliner Sparzwängen erfasst. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich das finden soll. Dass ich mittlerweile alle staatlichen Museen besuchen konnte, liegt sicherlich auch mit an meinen schönen Donnerstagabenden, in den ich mich durch die Dauerausstellungen von Berlin gewusselt habe. Legendär dabei die, eigentliche langweilige Ausstellung der alten Gemäldegalerie welche aber über das mit Abstand beste Raumklima der Berliner Museen verfügt. Ich bin dort Abends im Sommer sehr gern gewesen und habe dabei einfach nur wasserbefeuchte, kühle Gemäldeluft eingeatmete. Fünf Euro für Gemäldeluft zu bezahlen, scheint mir aber ein bisschen zu viel. Und während ich über meine Luxus-Atemprobleme nachdenke gibt es natürlich deprimierende Konsequenzen, die sich aus dem Wegfall des freien Eintritts ergeben. Mindestens 20 Euro bezahlt eine Familie mit zwei Erwachsenen und Kindern unter 14 Jahren. Das ist viel Geld! Ich finde nicht das sich Museumsbesuche nur auf Schulausflüge beschränken sollten, wo der Eintritt für die Kinder meist frei ist. Mit den Eltern gemeinsam Kultur erfahren und sich dazu auszutauschen, das ist ein wichtige Erfahrung für Kinder. Da entsteht Muse und Zeit. Museen sind langsame Orte und Familien, deren Alltag meist von Hektik geprägt ist brauchen solche Zeitstop-Plätze wie Ausstellungen.
Da lobe ich mir London, alle Daueraustellung der großen staatlichen Museen sind frei und zwar jeden Tag. Ob Berlin das irgendwann auch schaffen wird? Was meint ihr?
2 Kommentare
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01.04.2011, 17:23
Kommentar von egon
aber warum sollte sich berlin als einzige deutsche stadt diesen luxus leisten können, museen kostenlos zugänglich zu machen?
ich weiß nicht, ob ich mit meinen kindern umbedingt in die alten meister gehen würde. ich hab mich damals unsäglich gelangweilt...
ich weiß nicht, ob ich mit meinen kindern umbedingt in die alten meister gehen würde. ich hab mich damals unsäglich gelangweilt...
13.04.2011, 14:36
Kommentar von MBoe
Ich denke auch, ganz ohne Eintritt, dass kann sich keiner mehr leisten, zumal Berlin ja sowieso schon mit den Finanzen Probleme hat. Da finde ich es besser, den Kindern eventuell mit wenig oder gar keinen Eintrittsgeldern diese Welt wieder zu eröffnen.















