Gefangen in den Banden der Colorite
bewegen wir uns als ausgefranste Schatten
durch diese Tage voller mausgrauen lichts
mitten durch die wilde Vegetation
quer über den Olymp bis hin nach Golgatha
um zu suchen den roten Stein der Weisen
Gefangen im Paradies der lüsternen Jugend
umfängt uns das stahlblaue Band der Unberechenbarkeit
die sich Ader um Ader durch unsere Brüste zieht
um sich voller Inbrunst in Einsamkeit zu ergießen
und durch Wehmut sich ergötzend
Gefangen in der Kongenialität unserer Komplexität
inmitten einer herbstlich welkenden Welt
und nebenbei einziger Sohn der unermüdlichen Hatz
in das Leben, durch das Leben, aus dem Leben
Gefangen in der morbiden Hülle der Alltäglichkeit
nur durch güldenen Sternenstaub an das Leben erinnert
der leise unsere schneeweißen Schläfen benetzt
Gefangen im guten schillernden Kern der Sache
im endlos emotionserstorbenen Heimatlande
Gefangen unter der Sonne der Liebe
1 Kommentar
Schreibe einen Kommentar
06.09.2007, 15:33
Kommentar von dani
idiotie!















