Der Artikelhaufen
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...and they hit the dislike button after watching this. (Kommentar auf youtube zum Film Network)Der Film Network (1976) beschreibt die Übernahme eines fiktiven US Fernsehsenders durch Investoren, der Programmänderungen folgen, die für höhere Einschaltquote sorgen sollen. Das erste Opfer der "Restrukturierungsmaßnahmen" ist die Abschaffung der Nachrichtensparte. Daraufhin kündigt der Nachrichtensprecher Howard Beale des Senders, vor laufender Kamera seinen öffentlichen Selbstmord an und erleidet einen psychischen Zusammenbruch. Dem offensichtlich nicht mehr voll Zurechnungsfähigen Beale wird daraufhin von der neuen Programmdirektorin Diana Christensen einen neue Show gegeben. Die "Beale Show" wird daraufhin binnen kürzester Zeit die profitträchtigste Sendung im Programm. Das Publikum ist Beales Wahrheitsverkündungen jedoch schnell überdüssig. Immer stärker prangert er den Verfall der amerikanischen Fernsehzuschauer an. Als schließlich, der Investor Beale, die deprimierende Wahrheit über die neue Welt des Fernsehens offenbart, dreht sich der Trend noch stärker ins Negative... Immer weniger Zuschauer schalten die Beale Show ein.
Die Rede des Investors ist in die Filmgeschichte eingegangen... Leider kann man den Videoausschnitt nicht einbetten, sondern nur auf youtube ansehen:
Zum Video und hier als Text.
Auszug: "You are an old man who thinks in terms of nations and peoples. There are no nations. There are no peoples. There are no Russians. There are no Arabs. There are no third worlds. There is no West. There is only one holistic system of systems, one vast and immane, interwoven, interacting, multivariate, multinational dominion of dollars. Petro-dollars, electro-dollars, multi-dollars, reichmarks, rins, rubles, pounds, and shekels.
It is the international system of currency which determines the totality of life on this planet."
Das American Film Institute wählte den Film 2007 in die Liste der 100 besten Filme aller Zeiten (auf Platz 64).
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Der Grundgedanke der Diskursethik kompakt (Ideal!)*:
Wer gegenüber anderen Menschen (oder auch denkend zu sich selbst) überhaupt nur ernsthaft zu argumentieren beginnt, der unterstellt implizit immer schon die (passive) Zugänglichkeit der angesprochenen Personen für rationale Argumente ebenso wie deren (fikitive) Fähigkeit, argumentativ zu antworten; sonst wäre ja sein eigener Argumentationsversuch sinnlos.
[...]
Allgemeingültig sind Ansprüche, die jede Person, die sich als Mitglied der universellen moralischen Gemeinschaft versteht, vernünftigerweise - [das heißt präzise] geprüft im verallgemeinerten gedanklichen Rollen- und Perspektiventausch - gegenüber jedermann vertreten kann.*
* Ulrich, Peter (1997): Integrative Wirtschaftsethik S. 48 u. 79.
** Zur Erhöhung der Leserzahl auf 3,5 je Monat. Schöne Theorienwelt.
Wer gegenüber anderen Menschen (oder auch denkend zu sich selbst) überhaupt nur ernsthaft zu argumentieren beginnt, der unterstellt implizit immer schon die (passive) Zugänglichkeit der angesprochenen Personen für rationale Argumente ebenso wie deren (fikitive) Fähigkeit, argumentativ zu antworten; sonst wäre ja sein eigener Argumentationsversuch sinnlos.
[...]
Allgemeingültig sind Ansprüche, die jede Person, die sich als Mitglied der universellen moralischen Gemeinschaft versteht, vernünftigerweise - [das heißt präzise] geprüft im verallgemeinerten gedanklichen Rollen- und Perspektiventausch - gegenüber jedermann vertreten kann.*
* Ulrich, Peter (1997): Integrative Wirtschaftsethik S. 48 u. 79.
** Zur Erhöhung der Leserzahl auf 3,5 je Monat. Schöne Theorienwelt.
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erstellt am 18.01.2012
von xn /
Kategorie
Stadtleben
Erik Spiekermann redet über Berlin und so weiter
Ja, so ein schöner Kackhaufen, da weiß man gleich, wo man sich befindet! Im Ernst: Berlin ist weder das Brandenburger Tor noch ein Bärchen. Am ehesten ist es ein dickbäuchiger Typ in meinem Alter, der mit einem eng anliegenden T-Shirt rumläuft. Offiziell macht man einen auf jung, aber das ist von der Verwaltung bestellt.
Ein Interview über Gelbe Busse, Touristenleistsysteme, "Gentrifizierung", Systemgewinnler, Blöde Imagekampagnen und keative Unproduktive.
Und noch was tolles von Spiekermann: Das ideale Büro.
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Nicht wirklich neu. Aber ein ruhiges, gut geführtes Interview über die vegetarische Lebensweise:
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Ian Visits fotografiert seit 2008 die fast menschenleere Innenstadt von London am Tag nach Weihnachten.
Flickr Fotostream, Blog
Großartig.
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05.01.2012, 17:26
Kommentar von Pia
Wo ist deine Antwort für Berlin? Ach stimmt ja, du warst ja auch nicht da ; )
Wie letztes Jahr habe ich wieder einen Wandkalender erstellt, den ich allen zur Verfügung stellen will. Wie schon 2011 könnt ihr den Kalender selbst frei bearbeiten und ausdrucken. Die Vorlage für den Kalender stammt von dieser Webseite. Der Wandkalender wurde für die Größe A1 optimiert.
Bitte hinterlasst ein Kommentar, wenn euch der Kalender gefällt.
Download:
Corel Draw Datei, Adobe Illustrator Datei, PDF Vorschau
Hinweise: Die Corel Draw Datei (Version 11) ist das Original. Hier können alle Schriften etc. direkt verändert werden. Die Adobe Illustrator Datei (Version 10) ist auch sehr gut zum bearbeiten geeignet.
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16.04.2012, 14:34
Kommentar von tine
cooles Design, sehr übersichtlich
danke für den schönen Ausdruck!!!
danke für den schönen Ausdruck!!!
Hier sei einfach mal auf den tollen Blog http://soup.fh.vc hingewiesen, der nicht nur lustige Katzenvideos sonden so manch andere kuriose Fundstücke veröffentlicht, die selbst nerdcore.de neidisch werden lassen.Ein ähnliches Video gibts auch für Hundeliebhaber.
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Die neue (alte) Harald Schmidt Show ist diese Woche bei Sat1 gestartet. Ganz entgegen der oft lahmen Shows im Ersten finde ich die beiden seit Dienstag ausgestrahlten Sendungen sehr frisch und unterhaltsam. Gleich zwei drei Gäste in die gut 45 minütige Sendung einzuladen, ist vielleicht ein bissen überladen. Wenn es aber, wie am Mittwoch, Marina Weisband (Geschäftsführerin der Piratenpartei) und die wie immer zauberhafte Charlotte Roche sind und den Talkgästen genügend Zeit gegeben wird, habe ich nichts dagegen. Sat1 scheint offensichtlich auf sehr ausgiebige Gesprächsrunden zu setzen, die Harald Schmidt nicht nur beim Bio-Fairtrade vs. Nespresso Streit ganz schön aus den Fassung bringen können. Hoffentlich stellen die Macher der Show wieder mehr kontroverse Inhalte in den Mittelpunkt.
Zur Sendung am Mittwoch.
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William Kentridge, ein Künstler, dessen Zeichnungen ich sehr schätze, interviewt sich selbst und verarbeitet dabei einige sehr schöne Klischees übers Künstlersein: http://www.youtube.com/watch?v=9F1hMqJLaVY
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