erstellt am 23.05.2009
Kategorie
Medienwelten
Alle Menschen werden als Originale geboren, aber über 90% sterben als Kopien.
Ein schönes Interview mit Harry Rowohlt habe ich gerade bei freitag.de gelesen.
Hier gehts zum Artikel.
Die Werke von Marx verkaufen sich gerade wieder sehr gut. Haben Sie eigentlich das Kapital gelesen?
Ich habe es mal versucht, aber ich bin zu blöd dafür. Ich habe die ersten zehn Seiten gelesen und gedacht: „Das ist ja alles sehr, sehr richtig.“ Freunde von mir, so typische 68er, haben früher in der Küche zu acht das Kapital gelesen und darüber diskutiert. Das hatte ich aber schon allein deshalb nicht nötig, weil ich kein 68er bin, sondern in der dritten Generation links – zumindest mütterlicherseits.
Hier gehts zum Artikel.
2 Kommentare
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24.05.2009, 21:19
Kommentar von voreilige meinung
ICH bin zu faul, um mir das ganze Interview durchzulesen.
Aber was meint er damit, dass er es nicht nötig gehabt hätte Marx zu lesen? Meint er, dass der Genuss der Muttermilch dies habe ersetzen können?
Eine Menge von dummdreisten Verfehlungen innerhalb der Linken in den letzten 150 Jahren lassen sich ja auf Unkenntnis des Marx'schen Werks zurückführen.
Aber was meint er damit, dass er es nicht nötig gehabt hätte Marx zu lesen? Meint er, dass der Genuss der Muttermilch dies habe ersetzen können?
Eine Menge von dummdreisten Verfehlungen innerhalb der Linken in den letzten 150 Jahren lassen sich ja auf Unkenntnis des Marx'schen Werks zurückführen.
25.05.2009, 20:17
Kommentar von xn
@voreilige meinung: ich habe die teil aus dem Artikel ausgewählt, weil ich die Aussage von Herrn Rowohlt als typisch für das gesamte Interview halte.
Die Verfehlungen innerhalb der "Linken" möchte ich nicht anzweifeln. Ich glaube aber, dass etwas weniger Verbissenheit in Bezug auf Marx und das Kapital der Geschichte vielleicht auch ganz Gut getan hätten. Apropos Marx, ich bin immer wieder erstaunt welche Ehrfurcht man diesem höchst eigenartigen Menschen und seinen Gedanken entgegenbringt. Rowohlts Aussage steht in einem guten Kontrast dazu.
Die Verfehlungen innerhalb der "Linken" möchte ich nicht anzweifeln. Ich glaube aber, dass etwas weniger Verbissenheit in Bezug auf Marx und das Kapital der Geschichte vielleicht auch ganz Gut getan hätten. Apropos Marx, ich bin immer wieder erstaunt welche Ehrfurcht man diesem höchst eigenartigen Menschen und seinen Gedanken entgegenbringt. Rowohlts Aussage steht in einem guten Kontrast dazu.















