Der Grundgedanke der Diskursethik kompakt (Ideal!)*:
Wer gegenüber anderen Menschen (oder auch denkend zu sich selbst) überhaupt nur ernsthaft zu argumentieren beginnt, der unterstellt implizit immer schon die (passive) Zugänglichkeit der angesprochenen Personen für rationale Argumente ebenso wie deren (fikitive) Fähigkeit, argumentativ zu antworten; sonst wäre ja sein eigener Argumentationsversuch sinnlos.
[...]
Allgemeingültig sind Ansprüche, die jede Person, die sich als Mitglied der universellen moralischen Gemeinschaft versteht, vernünftigerweise - [das heißt präzise] geprüft im verallgemeinerten gedanklichen Rollen- und Perspektiventausch - gegenüber jedermann vertreten kann.*
* Ulrich, Peter (1997): Integrative Wirtschaftsethik S. 48 u. 79.
** Zur Erhöhung der Leserzahl auf 3,5 je Monat. Schöne Theorienwelt.
Wer gegenüber anderen Menschen (oder auch denkend zu sich selbst) überhaupt nur ernsthaft zu argumentieren beginnt, der unterstellt implizit immer schon die (passive) Zugänglichkeit der angesprochenen Personen für rationale Argumente ebenso wie deren (fikitive) Fähigkeit, argumentativ zu antworten; sonst wäre ja sein eigener Argumentationsversuch sinnlos.
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Allgemeingültig sind Ansprüche, die jede Person, die sich als Mitglied der universellen moralischen Gemeinschaft versteht, vernünftigerweise - [das heißt präzise] geprüft im verallgemeinerten gedanklichen Rollen- und Perspektiventausch - gegenüber jedermann vertreten kann.*
* Ulrich, Peter (1997): Integrative Wirtschaftsethik S. 48 u. 79.
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