Ich will es immer und immer wieder sagen. Einhorn, Einhorn, sprachliches Einhorn! Ich liebe Einhörner. Klingt das nicht seltsam?
Ich baue Einhörner immer wieder in Gespräche ein, die überhaupt nichts mit Pferden + Kopfschmuck zu tun haben. Nicht mal im entferntesten. Aber ich mache es, weil mich die Idee die hinter dem Wort Einhorn steckt, so sehr fasziniert hat. Es ist für mich DAS Synonym für die Begrenztheit menschlicher Ausdrucksmöglichkeit geworden. Das Einhorn als Produkt menschlicher Phantasie. Als etwas, was in Wirklichkeit nicht existiert.
Was fasziniert mich, wenn ich an Einhörner denke? Es geht hier auf jeden die Grenzen von bild-, zeichen- und lautsprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten, welche die menschlichen Wahrnehmung im Bezug zur Wirklichkeit einschränkt. Wir können nur bestimmte Frequenzen hören, nur bestimmte Wellenlängen des Lichts wahrnehmen und auch unsere (LAUT) Sprache ist zum großen Teil aus logischen Bestandteilen aufgebaut. Wir filtern die Welt durch unsere Sinnesorgane. Was ich nicht in irgend einer Weise ausdrücken oder wahrnehmen kann, ist für mich schlicht und einfach nicht existent.
(Manchmal liebe ich auch Taranteln. Kommentare willkommen.)
Zu den Verlinkungen: Danke Hartmut, für diese wunderbare Seite.
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